Kategorie: Dingwall Bässe

Dingwall Bassgitarren

Wer schon einmal einen Dingwall gespielt hat, weiß Bescheid. Wer nicht: Nichts, was wir hier schreiben, bereitet dich darauf vor, wie sich diese H-Saite unter den Fingern anfühlt.

Das Multiscale-Konzept von Dingwall ist kein Gimmick, sondern Physik. Durch die gefächerten Bünde bekommt jede Saite ihre eigene, optimale Mensur. Das Ergebnis: gleichmäßige Saitenspannung über das ganze Griffbrett, Grundtöne, die wirklich nach Grundton klingen, und eine tiefe H-Saite, so straff und definiert, dass sie den Ruf als "beste H-Saite der Branche" hat. Wer sie einmal gespielt hat, empfindet jeden Bass mit parallelen Bünden als Kompromiss.

Wir gehören zu den größten Dingwall-Händlern Europas und führen die längste Custom-Order-Liste diesseits des Atlantiks. Ob du einen Bass direkt ab Lager willst oder einen, der im kanadischen Custom Shop exakt nach deinen Vorgaben gebaut wird: Hier bist du richtig.

Ready-to-Play-Modelle

Unser Bestand wechselt ständig, aber das hier haben wir in der Regel da:

  • Combustion - Das Arbeitstier. Bezahlbares Multiscale, das weit über seiner Preisklasse spielt.
  • SP1 - Der P-Bass, neu gedacht. Passiv, schlankerer Korpus, Leo Fenders Bauplan durch die Fanned-Fret-Maschine geschickt, jetzt mit Dingwalls neuer Minimalist-Hardware.
  • NG3 - Die nächste Stufe. Bessere Pickups, feinerer Ton, und trotzdem unverkennbar Nolly. Der NG3 5 in Ducati White steht bei uns praktisch dauerhaft auf der Bestellliste, wir füllen ihn so schnell nach, wie er sich verkauft.
  • D-Roc Standard - Das Rock-Monster mit drei Pickups, direkt ab Lager. Vielseitig genug für jedes Genre, laut genug, um aufzufallen. Auch als Build aus dem kanadischen Custom Shop erhältlich (mehr dazu unten).

Alle Modelle gibt es als 4-, 5- und 6-Saiter. Zu den Finishes gehören Ducati White, Laguna Blue, Gold Matte, Aquamarine, Metallic Black, Black Forest Green, Celestial Blue, Ari Gold, Ferrari Green und weitere.

Der SP1: Dingwalls P-Bass, neu erfunden

Der SP1 ist Dingwalls Interpretation von Leo Fenders Bauplan, durch die Fanned-Fret-Maschine geschickt. Schlankerer Erlekorpus, ein dünner, einteiliger Ahornhals, passive Elektronik und das Multiscale-Griffbrett, das die Spannung von Saite zu Saite ausgleicht und die tiefe H-Saite zum Nicht-Thema macht. Gebaut wird er in hybrider Fertigung (Indonesien und Kanada), und er übernimmt das Pickup-Konzept, das Dingwall heute auch im Custom Shop Super P einsetzt. Erhältlich als 4-Saiter (32" bis 34,25") oder 5-Saiter (32" bis 35"), in Metallic Black, Vintageburst, Dark Candy Green und Ducati Pearl White.

Die neue Hardware. Mit dem SP1 kommt Dingwalls neue Minimalist-Brücke: ein cleanes, einteiliges Design mit wenig Masse und eigenem Riser-System, sodass du die Saitenlage über die Riser einstellst, statt mit einem Haufen Madenschrauben zu kämpfen. Dazu leichte offene Mechaniken und ein Graphtech Black Tusq Sattel mit Bullet-Saitenniederhalter. Unter der Haube bleibt er ehrlich: passiv, keine Batterie, kein Preamp. Nur Master-Volume, Master-Tone und ein 4-Wege-Quad-Tone-Wahlschalter, der den Dual-P-Halspickup und den FD3n-Stegpickup von Hals solo über seriell und parallel bis Steg solo schaltet.

Die Modelle im Vergleich

Nicht sicher, wo du anfangen sollst? Hier die ehrliche Übersicht. Der D-Roc lebt übrigens auf beiden Seiten: ab Lager als Standard oder nach Maß im Custom Shop.

Modell Serie Für wen
Combustion Ready-to-Play Dein erster Fanned-Fret-Bass, ohne dafür das Haus zu beleihen.
SP1 Ready-to-Play Klassische P-Bass-Attitüde, passiv, mit Fächerbünden. Neue Minimalist-Hardware.
NG3 Ready-to-Play Verfeinerter Nolly-Ton, bessere Pickups. Unser Dauerbrenner.
D-Roc Standard Ready-to-Play Rock-Monster mit drei Pickups, ab Lager und sofort startklar.
D-Roc Custom Custom Shop (Kanada) Dasselbe Rock-Monster, von Hand nach deinen Vorgaben gebaut, mit handgewickelten FD-V-Pickups und Premium-Hölzern.
Super J, Super P, Super PJ, Z3, Afterburner, Lee Sklar Custom Shop (Kanada) Genau der Bass, den du im Kopf hast, bis ins letzte Detail.

Kanadischer Custom Shop

Für alle, die etwas wirklich Eigenes wollen, wickeln wir Dingwall-Custom-Shop-Bestellungen direkt ab. Im Programm: D-Roc Custom, Super J, Super P, Super PJ, Z3, Afterburner und die Lee Sklar Signature, alle in Kanada von Hand nach deinen Vorgaben gebaut.

Nach Jahren enger Zusammenarbeit mit Dingwall kennen wir die Optionen, die Lieferzeiten und die Stolperfallen. Wir begleiten dich durch den ganzen Prozess, damit der Bass, den du bekommst, genau der ist, den du im Kopf hattest.

Warum Multiscale?

Falls du noch zögerst, das bringt Dingwalls Fächerbund-System tatsächlich:

  • Ausgeglichene Spannung von Saite zu Saite: Du musst deine Technik nicht mehr an eine schlaffe H-Saite oder eine zu harte G-Saite anpassen.
  • Kräftigere Grundtöne: saubere Tiefen ohne die wolligen Obertöne, die viele 5-Saiter mit Standardmensur plagen.
  • Bessere Intonation auf dem ganzen Hals, weil jede Saite in ihrer idealen Länge schwingt.
  • Diese H-Saite: straff, fokussiert und artikuliert. Wer sie gespielt hat, versteht, warum alle davon reden.
  • Man gewöhnt sich erstaunlich schnell daran. Rechne mit etwa 3 Minuten für die tiefen Lagen und 5 für die hohen (ab dem 14. Bund).

Dingwall Bässe - FAQ

Lohnt sich ein Dingwall wirklich?
Wenn du 5- oder 6-Saiter spielst und schon einmal mit einer schlabbrigen H-Saite gekämpft hast: ja. Das Multiscale löst genau das Problem, um das dich jeder andere 5-Saiter herumspielen lässt. Und abgesehen vom Konzept ist die Qualitätskontrolle bei Dingwall irre: Jeder Bass kommt aufnahme- und bühnenfertig an, sauber eingestellt, abgerichtet und intoniert, ohne Umweg über den Techniker vor der ersten Session oder dem ersten Gig. Wenn du nur 4-Saiter in Standardstimmung spielst und rundum zufrieden bist, geht es auch ohne. Die meisten, die einen probieren, wechseln aber nicht mehr zurück.

Sind Dingwall-Bässe nur etwas für Metal?
Nein, und das ist der größte Mythos rund um die Marke. Klar, der halbe moderne Metal spielt sie, aber das Programm erzählt die eigentliche Geschichte: Der SP1 ist ein passiver P-Bass, der Super J ein Jazz Bass, und Quad-Tone sowie die Multi-Pickup-Optionen decken alles ab, von Vintage-Wärme bis zu modernem Punch. Funk, Gospel, R&B, Pop, Studioarbeit, Prog: Die gleichmäßige Spannung und die klare H-Saite helfen überall. Fächerbünde haben kein Genre, sie machen das Instrument einfach besser spielbar.

Was ist der Unterschied zwischen SP1 und NG3?
Unterschiedliche Stimmen. Der SP1 ist die passive P-Bass-Seite von Dingwall: ein Volume, ein Tone, ein Pickup-Wahlschalter, keine Batterie. Der NG3 ist die moderne Nolly-Stimme, mit mehr Output und mehr Feinschliff. Beide mit Fächerbünden, beide Ready-to-Play. Nimm den SP1 für klassische P-Attitüde mit ausgeglichener H-Saite, den NG3 für den modernen, metal-tauglichen Ton.

Was ist der Unterschied zwischen D-Roc Standard und D-Roc Custom?
Dieselbe Rock-Monster-DNA, zwei verschiedene Serien. Der D-Roc Standard ist Ready-to-Play, ab Lager, mit drei Pickups und sofort startklar. Der D-Roc Custom ist ein Build aus dem kanadischen Custom Shop, mit handgewickelten FD-V-Pickups, Premium-Hölzern und deinen Wunsch-Specs. Standard, wenn du ihn jetzt willst, Custom, wenn er ganz deiner sein soll.

Combustion, SP1, NG3 oder Custom Shop: Womit fange ich an?
Combustion, wenn es dein erster Fanned-Fret-Bass ist und du erst einmal testen willst. SP1 für klassischen passiven P-Bass-Sound mit Fächerbünden. NG3, wenn du weißt, dass du Nollys Stimme willst und ihn behalten wirst. Custom Shop, wenn du genau weißt, was du willst, und keine Kompromisse mehr machst. Wir beraten dich so oder so.

Wie lange dauert eine Bestellung im kanadischen Custom Shop?
Das hängt von den Specs und der aktuellen Warteschlange bei Dingwall ab, deshalb nennen wir dir keine Zahl, die wir nicht halten können. Wir führen die längste Custom-Liste Europas, also kennen wir die echten Lieferzeiten und die Optionen, die wirklich zählen. Frag uns, und du bekommst eine ehrliche Antwort für deinen Build.

Ist Multiscale schwer zu spielen?
Nein. Deine Hand passt sich schneller an, als dein Kopf erwartet. Ein paar Minuten, bis du dich in den tiefen Lagen zu Hause fühlst, etwa fünf, bis die hohen Bünde nicht mehr seltsam aussehen. Nach einer Woche nimmst du den Fächer gar nicht mehr wahr.

Welche Mensur hat ein Dingwall?
Das hängt vom Modell ab. Bei den Multiscale-Bässen sind die Bünde gefächert, sodass jede Saite ihre eigene Länge bekommt: Der SP1 hat als 4-Saiter 32" bis 34,25" und als 5-Saiter 32" bis 35", die Custom-Shop- und NG-Multiscale-Modelle gehen auf der tiefen Seite noch weiter (oft um 37") bis zu 34" oben. Das Prinzip bleibt immer gleich: Die tiefen Saiten bekommen die zusätzliche Länge, die sie brauchen, um straff zu bleiben, die hohen bleiben bequem.

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